Fakten | Hier entsteht was | Historie

Fassadengestaltung als BVB-Tribut

Dass der Borsigplatz und das umliegende Viertel eine ganz besondere Rolle in der Vereinsgeschichte des BVB einnehmen, ist kein Geheimnis. Von der Vereinsgründung an der Oesterholzstraße über die erste Spielstätte am Hoeschpark bis hin zu Meister-Korsos der jüngeren Vergangenheit - der BVB und die Nordtstadt gehören einfach untrennbar zusammen.

Das zeigt seit kurzem auch der Innenhof an der Oesterholzstraße 44-54 besonders eindrucksvoll. In mühevoller Handarbeit ist hier ein großflächiges Graffito entstanden, das Max Michallek Tribut zollt. "Die Spinne", wie Michallek aufgrund seiner langen Beine genannt wurde, spielte von der Jugend an bei Borussia Dortmund und blieb den Schwarzgelben bis zu seinem Karriereende 1960 treu. Während seiner aktiven Zeit trug er maßgeblich zum Gewinn der Meisterschaften 1956 und 1957 bei. Insgesamt absolvierte Michallek 292 Oberliga- und 22 Endrundenspiele für den BVB und erzielte insgesamt 20 Tore. Bis 1973 blieb er dem BVB zudem noch als Trainerassistent erhalten - mehr BVB-Zugehörigkeit geht kaum. Grund genug, dem gebürtigen Dortmunder in Borsig-West ein Denkmal zu setzen.

Dieser Aufgabe nahm sich das Dortmunder Unternehmen More Than Words an. Die Graffiti-Künstler haben schon mehrere Fassaden im Dortmunder Norden neu gestaltet und nun auch beim Max-Michallek-Platz ganze Arbeit geleistet. Mach euch selbst ein Bild: